{"id":2524,"date":"2024-01-03T21:40:40","date_gmt":"2024-01-03T19:40:40","guid":{"rendered":"https:\/\/www.museum-lassaner-muehle.de\/?page_id=2524"},"modified":"2026-02-18T19:21:03","modified_gmt":"2026-02-18T17:21:03","slug":"museumsinfo","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.museum-lassaner-muehle.de\/?page_id=2524","title":{"rendered":"Museumsinfo"},"content":{"rendered":"<p style=\"line-height: 14.25pt;\"><span style=\"color: #000000;\"><strong><span style=\"font-size: 11pt; font-family: 'Verdana', sans-serif;\">Das Haus ist aufgeteilt in 3 Etagen: Hochparterre, 1.Etage und Kellerraum.<\/span><\/strong><b><\/b><\/span><\/p>\n<p style=\"line-height: 14.25pt;\"><span style=\"font-size: 11pt; font-family: 'Verdana', sans-serif; color: #000000;\">Alle 3 Etagen dienen Ausstellungszwecken. Daneben gibt es im Museum einen Versammlungsraum, Abstellr\u00e4ume und einen Sanit\u00e4rtrakt.<\/span><\/p>\n<p style=\"line-height: 14.25pt;\"><span style=\"color: #000000;\"><strong><span style=\"font-size: 11pt; font-family: 'Verdana', sans-serif;\">1.AUSSTELLUNGSRAUM Hochparterre<\/span><\/strong><span style=\"font-size: 11pt; font-family: 'Verdana', sans-serif;\"><br \/>\nIn diesem Raum sind die wichtigsten Maschinenteile aus der M\u00fchlenzeit erhalten geblieben und sie sind zusammen mit den Ausstellungsgegenst\u00e4nden zu besichtigen. Vorn links sind die Zeugnisse der Erstbesiedlung der Stadt Lassan pr\u00e4sentiert. Im Uhrzeigersinn werden dann die Exponate zur Stadtgeschichte chronologisch gezeigt. Sie enden etwa im Jahr 1945\/46. Aus Platzgr\u00fcnden mu\u00dfte diese Z\u00e4sur erfolgen. Auf besondere Dinge soll hier im Hochparterre hingewiesen werden. Zun\u00e4chst sehen Sie gegen\u00fcber der Eingangst\u00fcr an der Wand die zwei Nachbildungen der Schwenkfahnen der Lassaner Sch\u00fctzenkompanie, die in m\u00fchevoller Kleinarbeit von den Frauen einer Lassaner Familie an Winterabenden \u00fcber mehrere Jahre gestickt wurden, und sie bilden ein Kleinod hier in diesem Raum. Links daneben sehen Sie ein Portr\u00e4t eines Lassaner B\u00fcrgers, der f\u00fcr die Stadt Lassan sehr viel getan hat. Der Senator Johann Rosse war im 19.Jahrhundert eine der bedeutendsten Pers\u00f6nlichkeiten in der Kleinstadt am Peenestrom. Er hat als Kahnschiffer, als Hauptmann der Sch\u00fctzenkompanie und nat\u00fcrlich in seiner Eigenschaft als Senator hier im Ort Stadtgeschichte mitgeschrieben. Desweiteren befinden sich im rechten Teil des Raumes Zeugnisse der Vereine und Organisationen, die hier in Lassan bis 1945 ans\u00e4ssig waren. Beachtenswert ist das Notgeld, das hier seit 1917 in Lassan eigens f\u00fcr die Stadt herausgegeben wurde. Zu sehen sind M\u00fcnzen und Geldscheine von der Firma Duden sowie von der Stadt Lassan. Die Geschichte der Kleinbahn ist ein Abschnitt, der vielleicht mehr Raum einnehmen m\u00fc\u00dfte. Aber aus Platzgr\u00fcnden sind nur einige Details zur Anklamer-Lassaner Kleinbahn dargestellt. Interessant in diesem Raum auch die Vitrine zu den Lassaner Pers\u00f6nlichkeiten, die die Stadtgeschichte mitgeschrieben haben. Zu erw\u00e4hnen w\u00e4re hier der bedeutendste Bildhauer und Maler des Ostseeraumes im 15.Jahrhundert, Bernt Notke (1430\/40-1509). Dann der Pastor und Aufkl\u00e4rer Johann Joachim Spalding (1714-1804) und auch Theodor Bartus (1858-1941), der als Expeditionsreisender s\u00e4mtliche vier Expeditionen nach Turfan (Turkestan) mit durchgef\u00fchrt hat.<\/span><\/span><\/p>\n<p style=\"line-height: 14.25pt;\"><span style=\"color: #000000;\"><strong><span style=\"font-size: 11pt; font-family: 'Verdana', sans-serif;\">2.AUSSTELLUNGSRAUM 1. Etage<\/span><\/strong><span style=\"font-size: 11pt; font-family: 'Verdana', sans-serif;\"><br \/>\nHier sind Gegenst\u00e4nde und Sachzeugnisse der ehemals tragenden Erwerbszweige, wie Seefahrt, Fischerei und des Holz verarbeitenden Handwerks ausgestellt. Speziell aus dem Bereich der Fischerei wurden interessante Zeugnisse zusammengetragen, die teilweise nicht mehr bekannt sind. Neben einem Webstuhl, auf dem auch die Gardinen f\u00fcr die Handwerkerstube gefertigt wurden, findet man einen Kn\u00fcpfstuhl mit Zubeh\u00f6r. In einem Schaukasten sind Musterarbeiten der PGH \u00abVolkskunst an der Ostsee\u00ab mit maritimen Motiven zu sehen, die vielfach in Heimarbeit erstellt wurden. Eine Schneiderstube und ein Wohnzimmer aus vergangenen Zeiten vervollst\u00e4ndigen die Pr\u00e4sentation. Ein Hinweis auf den Schrank neben der kleinen T\u00fcr. Er ist eine Lassaner Arbeit, die 1899 in der Firma Bolljahn entstanden ist, und er diente als Lagerm\u00f6glichkeit f\u00fcr die Musikalien des M\u00e4nnergesangvereins. Der kleine Nebenraum ist die so genannte Handwerkerstube, in der vor allem das Holz verarbeitende Handwerk dargestellt ist. Hierzu geh\u00f6rten das Tischlerhandwerk, das Drechsler- und Bildhauerhandwerk sowie das Zimmererhandwerk. Alle Bereiche waren in Lassan vertreten, wobei das Tischlerhandwerk um die Wende vom 19. zum 20.Jahrhundert eine hervorragende Stelle einnahm. Bei einer Einwohnerzahl von 2100 B\u00fcrgern waren etwa 200 Tischlermeister, Gesellen, Lehrlinge und Hilfskr\u00e4fte besch\u00e4ftigt. Das sind 10% der Bev\u00f6lkerung, die allein in einem Erwerbszweig t\u00e4tig waren. Prunkst\u00fcck dieses Raumes ist das Zunftgeschirr der Zimmererinnung aus dem Jahre 1786. Es ist vollst\u00e4ndig erhalten und ist \u00fcber die Jahrhunderte in Lassan sicher aufbewahrt worden. Das Zunftgeschirr der Maurerinnung sehen Sie hier auf der linken Seite. Es ist etwas einfacher gestaltet, was soviel bedeutet, dass die Zunft nicht so verm\u00f6gend wie die Zimmererzunft war. Im linken Teil dieses Raumes befinden sich au\u00dferdem eine Schuhmacherwerkstatt sowie Teile aus einer Sattlerei. Die Exponate zeugen noch heute von der Vielfalt der Handwerksbetriebe in der Stadt. Genau in der Mitte des Ganges, auf dem Fu\u00dfboden, sehen Sie eine Schusterrolle, also ein Innungsprotokoll, dessen Text im Jahre 1696 begonnen wurde. Es ist damit das \u00e4lteste Schriftst\u00fcck, was hier in der M\u00fchle vorhanden ist.<\/span><\/span><\/p>\n<p style=\"line-height: 14.25pt;\"><span style=\"color: #000000;\"><strong><span style=\"font-size: 11pt; font-family: 'Verdana', sans-serif;\">3.AUSSTELLUNGSRAUM Keller<\/span><\/strong><span style=\"font-size: 11pt; font-family: 'Verdana', sans-serif;\"><br \/>\nIm Kellerraum des Museums \u00bbLassaner M\u00fchle\u00ab sind noch einmal drei Erwerbszweige dargestellt. So finden Sie gleich im<b> <\/b>1.TeiI des Raumes eine Nachbildung einer Lassaner Schmiede. Daneben sehen Sie einige Exponate zum Stellmacherhandwerk, das auch in Lassan \u00fcber Jahrhunderte hinweg beheimatet war. Im rechten Teil des Raumes wurde die Vorderfront eine<em><b><span style=\"font-family: 'Verdana',sans-serif;\">s<\/span><\/b><\/em> ehemaligen Lassaner Backofens originalgetreu wieder aufgebaut. In diesem Raum befinden sich die \u00e4ltesten Teile aus der Wasserm\u00fchlenzeit, und zwar sind hier erhalten geblieben, ein Rest der K\u00f6nigswelle sowie einige gusseiserne R\u00e4der, die zum Antrieb der M\u00fchlentechnik genutzt wurden. Es ist auch deutlich erkennbar, dass diese Technik dann umgebaut wurde, als der E-Motor hier Einzug hielt.<\/span><\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Haus ist aufgeteilt in 3 Etagen: Hochparterre, 1.Etage und Kellerraum. Alle 3 Etagen dienen Ausstellungszwecken. 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